NEWS März 2008
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim lesen der Wedding Planner NEWS
1. Informationsabende der SEKO-SWISS GmbH „Frühling 2008“
2. Alle 4 Jahre Hochzeitstag
3. Winterhochzeit
4. Schlechte Hygiene auch in teueren ZH Restaurants
5. Hochzeiten „Kreativität gefragt“
6. Mehr Deutsche als Italiener
7. Überregionale Kirchen-Websites
8. www.burgen.ch
9. Der Hochzeitsmönch
10. International
11. Keinen Hochzeits-Stress
12. Eingetragene Partnerschaften
13. Mai 08 Lehrgang „Dipl. Wedding Planner“ nur noch 2 Plätze frei
2. Alle 4 Jahre Hochzeitstag
3. Winterhochzeit
4. Schlechte Hygiene auch in teueren ZH Restaurants
5. Hochzeiten „Kreativität gefragt“
6. Mehr Deutsche als Italiener
7. Überregionale Kirchen-Websites
8. www.burgen.ch
9. Der Hochzeitsmönch
10. International
11. Keinen Hochzeits-Stress
12. Eingetragene Partnerschaften
13. Mai 08 Lehrgang „Dipl. Wedding Planner“ nur noch 2 Plätze frei
Infoabende der SEKO-SWISS GmbH „Frühling 2008“
Führungen in folgenden Location:
Grand Hotel National in Luzern am Donnerstag, 13. März 2008 (ab 19.30 Uhr)
Hotel Dolder Grand in Zürich am Donnerstag, 20. März 2008 (ab 18.00 Uhr)
Schloss Bottmingen im Raum Basel am Donnerstag, 10. April 2008 (ab 21.00 Uhr)
BELLEVUE PALACE in Bern am Donnerstag, 21. April 2008 (ab 19.00 Uhr)
 
 
Heirat am 29. Februar
Sie haben alle vier Jahre Hochzeitstag
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BASEL. Nächste Woche Freitag ist der 29. Februar – Schaltjahrtag. Dann lassen sich Andrea Reinhardt und Riet Steiger trauen. Bei ihnen gibts trotzdem jedes Jahr Blumen zum Hochzeitstag.
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Andrea nimmt ihren Riet an der Hand. Nie wieder will sie ihn loslassen. Schliesslich hat sie ihn schon einmal verloren.
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BASEL. Nächste Woche Freitag ist der 29. Februar – Schaltjahrtag. Dann lassen sich Andrea Reinhardt und Riet Steiger trauen. Bei ihnen gibts trotzdem jedes Jahr Blumen zum Hochzeitstag.
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Andrea nimmt ihren Riet an der Hand. Nie wieder will sie ihn loslassen. Schliesslich hat sie ihn schon einmal verloren.
Sie sah ihren Liebsten früher täglich auf dem Schulweg. Beide wollten mehr als bloss Augenkontakt – aber keiner wagte den ersten Schritt. Nach den Skiferien vor 13 Jahren nahm Andrea allen Mut zusammen und «fragte ihn, wie sein Urlaub war.» Endlich konnte Riet mit seiner Andrea reden, sie treffen.
Doch die junge Liebe zerbricht: Riet zieht für ein Jahr nach Neuseeland. Andrea verliebt sich in jemand Anderen. «Aber es war halt nicht Riet», sagt sie. «Und so leben wir seit sechs Jahren wieder zusammen.» Und das soll so bleiben: Am 29. Februar läuten die Hochzeitsglocken.
Absichtliches Datum?
«Böse Zungen behaupten, ich hätte den Termin extra auf dieses Datum gelegt», sagt Riet. Wegen des Schaltjahrtags: Damit er nur alle vier Jahre an den Hochzeitstag denken müsse. «Das stimmt nicht.» Ein Blumenstrauss gehöre für ihn dazu. Jedes Jahr.
Kirchlich heiraten sie sowieso am 1. März. In einem Brautkleid, das Riet schon lange kennt: «Wir kauften es eine Woche nach meinem Antrag. In San Francisco.»
WINTERHOCHZEIT
Die Monate Mai bis September sind seit Jahrhunderten die beliebtesten Heiratsmonate. Doch es sprechen auch verschiedene Gründe für eine Winterhochzeit.
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Jährlich finden in der Schweiz zwischen Dezember und Januar etwas mehr als 2000 Hochzeiten statt. Es gibt also durchaus Paare, welche die kühlen Wintermonate den warmen Frühlings- und Sommermonaten für eine Trauung vorziehen. Und wenn man es sich richtig überlegt, bietet eine Hochzeit im Winter diverse Vorteile.Â
Das ganz grosse Plus im Winter ist die einfachere Planung. Die Standesämter und Kirchen werden in dieser Jahreszeit nicht von Heiratswilligen überrannt und ein Termin für den grossen Tag ist schnell gefunden. Die Beraterinnen in den Brautboutiquen können sich so richtig viel Zeit nehmen, da nicht Heerscharen von Bräuten nach dem perfekten Hochzeitskleid suchen. Auf ein traumhaftes Brautkleid muss auch eine Winterbraut nicht verzichten. Es gibt wunderschöne, pelzbesetzte Modelle, die mit warmen Muffs und Hüten sowie eleganten Handschuhen kombiniert werden können. Modische Moonboots sorgen für warme Füsse und können, sobald man wärmere Gefilde betritt, durch zierliche Pumps eingetauscht werden.Â
Kirchlich heiraten sie sowieso am 1. März. In einem Brautkleid, das Riet schon lange kennt: «Wir kauften es eine Woche nach meinem Antrag. In San Francisco.»
WINTERHOCHZEIT
Die Monate Mai bis September sind seit Jahrhunderten die beliebtesten Heiratsmonate. Doch es sprechen auch verschiedene Gründe für eine Winterhochzeit.
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Jährlich finden in der Schweiz zwischen Dezember und Januar etwas mehr als 2000 Hochzeiten statt. Es gibt also durchaus Paare, welche die kühlen Wintermonate den warmen Frühlings- und Sommermonaten für eine Trauung vorziehen. Und wenn man es sich richtig überlegt, bietet eine Hochzeit im Winter diverse Vorteile.Â
Das ganz grosse Plus im Winter ist die einfachere Planung. Die Standesämter und Kirchen werden in dieser Jahreszeit nicht von Heiratswilligen überrannt und ein Termin für den grossen Tag ist schnell gefunden. Die Beraterinnen in den Brautboutiquen können sich so richtig viel Zeit nehmen, da nicht Heerscharen von Bräuten nach dem perfekten Hochzeitskleid suchen. Auf ein traumhaftes Brautkleid muss auch eine Winterbraut nicht verzichten. Es gibt wunderschöne, pelzbesetzte Modelle, die mit warmen Muffs und Hüten sowie eleganten Handschuhen kombiniert werden können. Modische Moonboots sorgen für warme Füsse und können, sobald man wärmere Gefilde betritt, durch zierliche Pumps eingetauscht werden.Â
Ein weiterer grosser Vorteil einer Winterhochzeit ist das Wetter. Das mag
auf den ersten Blick seltsam klingen, aber für die Planung ist von Beginn weg klar, dass mit nassem und/oder kaltem Wetter gerechnet werden muss. Das bange Zittern, ob der Apéro drinnen oder draussen stattfinden kann, ob es sich bei den aufziehenden Wolken nur um Schön-wetterwölkchen handelt oder doch mit Regen gerechnet werden muss, fällt weg.
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Was aber eine Winterhochzeit perfekt macht, ist Schnee! Es lohnt sich also, nach einer Lokalität Ausschau zu halten, die etwas erhöht liegt. Wenn es in den Niederungen salznass und feuchtkalt ist, liegt in erhöhten Lagen, wie beispielsweise auf der Forch, glitzerndes Weiss. Was gibt es Romantischeres als in einem Schlitten, dick eingekuschelt in Bärenfelle, durch die verschneite Landschaft zu fahren, an einem heissen Glühwein zu nippen und danach in den warmen Festsaal zu wechseln, um ausgelassen zu feiern? Da spielt das Wetter wirklich keine Rolle.
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autorin: Nathalie de Regt, Chefredaktorin "Swiss Wedding".
autorin: Nathalie de Regt, Chefredaktorin "Swiss Wedding".
Schlechte Hygiene auch in teuren Zürcher Restaurants
Aussen hui, innen pfui: 2007 ist jedes vierte Lokal verzeigt worden. Neuerdings lässt die Hygiene auch in Küchen von Nobelbeizen zu wünschen übrig.
Unordentliche und schmutzige Buffettresen, vergammelte Lebensmittel: In vielen Lokalen siehts übel aus.
Schmutzige Küchen, vergammelte Lebensmittel und ungewaschene Finger: Die Bilanz des Jahres 2007 der Stadtzürcher Lebensmittelkontrolleure ist deutlich schlechter ausgefallen als noch ein Jahr zuvor. Von 424 kontrollierten Gastrobetrieben kassierten 82 eine Strafanzeige. Das sind 52 Prozent mehr als 2006. 14 Lokale, doppelt so viele wie im Jahr zuvor, mussten vorübergehend zwangsgeschlossen werden. «Wir kämpfen gegen Windmühlen an», sagt Christina Weber vom Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich. «Auffällig ist, dass neuerdings auch Verstösse in der Hochpreisgastronomie festgestellt werden.» Weisse Tischtücher und Servietten seien noch lange keine Garantie für eine saubere Küche. Ein möglicher Grund für die Hygiene-Verschlechterung sei, dass viele Betriebe während der Rezession im Gastgewerbe Personal entlassen mussten.
Aussen hui, innen pfui: 2007 ist jedes vierte Lokal verzeigt worden. Neuerdings lässt die Hygiene auch in Küchen von Nobelbeizen zu wünschen übrig.
Unordentliche und schmutzige Buffettresen, vergammelte Lebensmittel: In vielen Lokalen siehts übel aus.
Schmutzige Küchen, vergammelte Lebensmittel und ungewaschene Finger: Die Bilanz des Jahres 2007 der Stadtzürcher Lebensmittelkontrolleure ist deutlich schlechter ausgefallen als noch ein Jahr zuvor. Von 424 kontrollierten Gastrobetrieben kassierten 82 eine Strafanzeige. Das sind 52 Prozent mehr als 2006. 14 Lokale, doppelt so viele wie im Jahr zuvor, mussten vorübergehend zwangsgeschlossen werden. «Wir kämpfen gegen Windmühlen an», sagt Christina Weber vom Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich. «Auffällig ist, dass neuerdings auch Verstösse in der Hochpreisgastronomie festgestellt werden.» Weisse Tischtücher und Servietten seien noch lange keine Garantie für eine saubere Küche. Ein möglicher Grund für die Hygiene-Verschlechterung sei, dass viele Betriebe während der Rezession im Gastgewerbe Personal entlassen mussten.
Besorgniserregend ist die Anzahl der Betriebe, von denen eine grosse oder gar erhebliche gesundheitliche Gefahr ausgeht: Ganze 15 Prozent waren es 2007.
Konsumentenschützerin Jacqueline Bachmann fordert seit Jahren eine Liste für schwarze Schafe. Mit dieser Forderung stiess Bachmann bislang auf taube Ohren.
Erschienen in der Beobachter-Ausgabe 12/99
Erschienen in der Beobachter-Ausgabe 12/99
Hochzeiten
Heirat im Iglu? Oder lieber im Märchenschloss? - Nichts ist unmöglich
Eine richtige Traumhochzeit mit allem Drum und Dran müsste es sein. Vor allem mit viel Kitsch und Romantik. Der BEOBACHTER suchte nach ausgefallenen Ideen für ein märchenhaftes Hochzeitsfest.
Traumhochzeiten sind zum Glück nicht nur Märchensache - sie lassen sich auch in die Tat umsetzen. In Märchen pflegten Liebespaare meistens mit Kutschen - von weissen Pferden gezogen - zur Vermählung zu reisen. Heute stehen den Hochzeitspaaren noch weitere, nicht minder romantische Fortbewegungsmittel zur Auswahl. Zum Beispiel der Amor-Express der Bodensee-Toggenburg-Bahn: Die Dampflok aus dem Jahre 1910 tuckert und schnaubt gemütlich durch die malerischen Gegenden zwischen Bodensee und Churfirsten. Das Brautpaar geniesst die Fahrt im Hochzeitswagen oder "Carozza Romantica" und ist auch im Führerstand der Lok willkommen.
Wer mehr auf schnittige Wägelchen im Stil von Hollywood steht, ist bei den zahlreichen Limousinen-Vermietungen an der richtigen Adresse. In der Garage von Kurt Pfluger aus Oberbipp (SO) wartet "die längste Limousine der Schweiz" auf die nächste Traumhochzeit. Auf der "gemütlichen Lederwohnlandschaft" finden rund zehn Personen Platz. Das Interieur lässt praktisch keine Wünsche offen: Fernseher, Video, Telefon, Bar, Hifi- und Klimanalage.
20 Minuten dahinschweben
So richtig dahinschweben können Hochzeitspaare mit dem "Hochzyts-Sässeli" der Bergbahn Weissenstein. Auf einem mit Herzkissen, Girlanden und Blumen dekorierten Sessel geht’s bergauf zum Solothurner Hausberg. Auf der Fahrt geniessen Braut und Bräutigam ein Glas Champagner und zwanzig Minuten Entspannung am "schönsten Tag ihres Lebens". Auf dem Weissenstein liegen Bergbahn, Kurhaus und ökumenische Bergkapelle dicht beieinander.
Mit einem speziellen Angebot für Wasserratten wartet das Sport- und Bootbauunternehmen Waldmeier in Mumpf auf. Die Hochzeitsgesellschaft lässt sich in Fährbooten rheinabwärts treiben, vorbei an der längste gedeckten Holzbrücke Europas und der schönen Kulisse der Altstadt von Bad Säckingen (D). Auf dem Diebesturm beim Schlosspark spielt der bekannte Trompeter von Säckingen das Lied "Behüt’ Dich Gott, es wär’ so schön gewesen...".
Hochzeit auf dem Flughafen
Hochzeiten müssen nicht immer in Kirchen oder Kapellen stattfinden. Freischaffende, konfessionslose Theologen gestalten Trauungen an Orten, die den Brautleuten persönlich naheliegen. Der Theologe Markus A. Tschopp aus Oberrieden führte Hochzeitsfeiern in einem Tipi-Zelt, auf einem See oder bei Wind und Wetter im Wald für ein Triathlonläufer-Paar durch. "Als nächstes steht eine Trauung in der Bar des Kongresshauses von Zürich auf dem Programm." Gisula Tscharner, die erste freie Seelsorgerin der Schweiz, traute auch schon Paare im Rahmen einer Wanderung. Der römisch-katholische Diakon Ueli Hess aus Fischbach machte sich mit der Trauung eines Paares im Shoppyland Schönbühl einen Namen. Daraus entstand der Film "Darf ich mal schreien?", der am Filmfestival Solothurn präsentiert wurde. Nicht alltäglich ist auch eine Hochzeit auf dem Flughafen, genauer gesagt in der Kapelle des Flughafens Zürich-Kloten. Die moderne Kapelle wurde letzten Herbst neu gestaltet und wird durch die beiden Seelsorger Walter Meier (reformiert) und Claudio Chimasci (römisch-katholisch) betreut. Nach der Trauung folgt der Apéro - warum nicht im Kontrollturm des Flughafens? Die Kanzel mit ihrer uneingeschränkten Aussicht verfügt über zwei Sitzungsräume.
Alphütte, Tipi-Zelt oder Iglu?
Wem die Aussicht auf der Flughafenkanzel noch nicht reicht, sollte am besten die Panorama-Hütte bei Matt im Kanton Glarus ins Visier nehmen. Die Alp befindet sich mitten im ältesten Wildreservat der Schweiz (Kärpfgebiet) auf 1574 m.ü.M. Drei Hochzeitspaare gaben sich auf der Berglialp bereits das Jawort. Bis zu 40 Personen können in den beiden Massenlagern und auf der Heubühne übernachten. Auf Wunsch kocht der Senn.
Heirat im Iglu? Oder lieber im Märchenschloss? - Nichts ist unmöglich
Eine richtige Traumhochzeit mit allem Drum und Dran müsste es sein. Vor allem mit viel Kitsch und Romantik. Der BEOBACHTER suchte nach ausgefallenen Ideen für ein märchenhaftes Hochzeitsfest.
Traumhochzeiten sind zum Glück nicht nur Märchensache - sie lassen sich auch in die Tat umsetzen. In Märchen pflegten Liebespaare meistens mit Kutschen - von weissen Pferden gezogen - zur Vermählung zu reisen. Heute stehen den Hochzeitspaaren noch weitere, nicht minder romantische Fortbewegungsmittel zur Auswahl. Zum Beispiel der Amor-Express der Bodensee-Toggenburg-Bahn: Die Dampflok aus dem Jahre 1910 tuckert und schnaubt gemütlich durch die malerischen Gegenden zwischen Bodensee und Churfirsten. Das Brautpaar geniesst die Fahrt im Hochzeitswagen oder "Carozza Romantica" und ist auch im Führerstand der Lok willkommen.
Wer mehr auf schnittige Wägelchen im Stil von Hollywood steht, ist bei den zahlreichen Limousinen-Vermietungen an der richtigen Adresse. In der Garage von Kurt Pfluger aus Oberbipp (SO) wartet "die längste Limousine der Schweiz" auf die nächste Traumhochzeit. Auf der "gemütlichen Lederwohnlandschaft" finden rund zehn Personen Platz. Das Interieur lässt praktisch keine Wünsche offen: Fernseher, Video, Telefon, Bar, Hifi- und Klimanalage.
20 Minuten dahinschweben
So richtig dahinschweben können Hochzeitspaare mit dem "Hochzyts-Sässeli" der Bergbahn Weissenstein. Auf einem mit Herzkissen, Girlanden und Blumen dekorierten Sessel geht’s bergauf zum Solothurner Hausberg. Auf der Fahrt geniessen Braut und Bräutigam ein Glas Champagner und zwanzig Minuten Entspannung am "schönsten Tag ihres Lebens". Auf dem Weissenstein liegen Bergbahn, Kurhaus und ökumenische Bergkapelle dicht beieinander.
Mit einem speziellen Angebot für Wasserratten wartet das Sport- und Bootbauunternehmen Waldmeier in Mumpf auf. Die Hochzeitsgesellschaft lässt sich in Fährbooten rheinabwärts treiben, vorbei an der längste gedeckten Holzbrücke Europas und der schönen Kulisse der Altstadt von Bad Säckingen (D). Auf dem Diebesturm beim Schlosspark spielt der bekannte Trompeter von Säckingen das Lied "Behüt’ Dich Gott, es wär’ so schön gewesen...".
Hochzeit auf dem Flughafen
Hochzeiten müssen nicht immer in Kirchen oder Kapellen stattfinden. Freischaffende, konfessionslose Theologen gestalten Trauungen an Orten, die den Brautleuten persönlich naheliegen. Der Theologe Markus A. Tschopp aus Oberrieden führte Hochzeitsfeiern in einem Tipi-Zelt, auf einem See oder bei Wind und Wetter im Wald für ein Triathlonläufer-Paar durch. "Als nächstes steht eine Trauung in der Bar des Kongresshauses von Zürich auf dem Programm." Gisula Tscharner, die erste freie Seelsorgerin der Schweiz, traute auch schon Paare im Rahmen einer Wanderung. Der römisch-katholische Diakon Ueli Hess aus Fischbach machte sich mit der Trauung eines Paares im Shoppyland Schönbühl einen Namen. Daraus entstand der Film "Darf ich mal schreien?", der am Filmfestival Solothurn präsentiert wurde. Nicht alltäglich ist auch eine Hochzeit auf dem Flughafen, genauer gesagt in der Kapelle des Flughafens Zürich-Kloten. Die moderne Kapelle wurde letzten Herbst neu gestaltet und wird durch die beiden Seelsorger Walter Meier (reformiert) und Claudio Chimasci (römisch-katholisch) betreut. Nach der Trauung folgt der Apéro - warum nicht im Kontrollturm des Flughafens? Die Kanzel mit ihrer uneingeschränkten Aussicht verfügt über zwei Sitzungsräume.
Alphütte, Tipi-Zelt oder Iglu?
Wem die Aussicht auf der Flughafenkanzel noch nicht reicht, sollte am besten die Panorama-Hütte bei Matt im Kanton Glarus ins Visier nehmen. Die Alp befindet sich mitten im ältesten Wildreservat der Schweiz (Kärpfgebiet) auf 1574 m.ü.M. Drei Hochzeitspaare gaben sich auf der Berglialp bereits das Jawort. Bis zu 40 Personen können in den beiden Massenlagern und auf der Heubühne übernachten. Auf Wunsch kocht der Senn.
Nach dem Essen entspannt sich das Hochzeitspaar im Molkenbad mit Aussicht auf die herrliche Bergwelt. Eine Materialseilbahn führt direkt zur Hütte. Die Panoramahütte kann allerdings nur zu Fuss erreicht werden (1 _ Stunden ab Matt). Auch im Tipi-Zelt lässt’s sich wunderbar die ewige Treue schwören. Dazu ein wildromantisches Dinner am Lagerfeuer; anschliessend eine Nacht auf kuscheligen Lammfellen. Das Tipi-Camp steht auf dem Crap Sogn Gion bei Laax. Automatisch näher kommt man sich bei einer Trauung im Iglu, zum Beispiel auf dem Titlis bei Engelberg. Ein Iglu bietet Platz für rund acht Personen. Besonders Angefressene können die Eskimobehausung unter Anleitung selber bauen und sogar darin übernachten.
400 Meter unter Tag
Romantisch ist es nicht nur in den Bergen, auch unter der Erde - genauer gesagt 400 Meter unter Tag - sind Amors Pfeile noch wirksam. Das Salzbergwerk von Bex - ein labyrinthartiges Gewirr von Stollen und Schächten, von Treppen und oft gigantischen Sälen - erstreckt sich über eine Länge von fast 50 Kilometern. Zu Fuss und mit einem Bähnli kann das drei Jahrhunderte alte Bergwerk besichtigt werden. Im grossen unterirdischen Restaurant "Augberge du Bouillet" mit seinem Festsaal erreicht schliesslich eine ganz besondere Hochzeitsfeier ihren Höhepunkt. Zu einem unvergesslichen Erlebnis wird sicher auch das Hochzeitsfest auf dem Aareinseli bei Nennigkofen SO. Die zehn Hektaren grosse Insel ist nur mit einer handbetriebenen Fähre erreichbar. Auf dem kleinen Bauernhof können von Mai bis Ende September Apéros oder auch Festessen organisiert werden. Zu einer wild romantischen Hochzeitsnacht verspricht dabei das Angebot "Schlaf im Stroh" zu werden.
Tafelrunde im (Liebes-)Schloss
Der Traum von einer Hochzeit im Märchenschloss wird auch in der Schweiz wahr. Zum Beispiel im Hotel Château Gütsch oberhalb von Luzern. Rund 60 Hochzeiten werden im Schlosshotel zwischen Mai und Oktober gefeiert. Hier wird der Champagner mit dem Säbel geöffnet, und beim Anschneiden der Hochzeitstorte geht ein "Indoor-Feuerwerk" los. Bei Anton Zollinger aus Arni gibt’s sogar eine 2 Meter-Riesentorte mit Feuerwerk und Tortengirl oder Tortenboy. Für richtige Tafelstimmung sorgt die Gauklergruppe Pajazzo aus Niedererlinsbach. Die Hochzeitsgesellschaft verbringt den Abend an der Tafelrunde von König Friedrich, zusammen mit dem Hofnarren und anderen skurrilen Schlossbewohnern.
Weniger Spektakel, dafür um so mehr Romantik erwartet die Hochzeitsgesellschaft im Wasserschloss Hagenwil bei Amriswil TG. Über eine Zugbrücke erreicht man das Schmuckstück mit Schlosskapelle und Rittersälen. Der Wein stammt aus dem hauseigenen Rebberg. Der Chef und Schlossherr steht persönlich am Herd.
Auf ein erotisches Wochenende zu zweit dürfen sich frisch Vermählte im (Liebes-)Hotel Stella in Interlaken freuen. Eine Nacht und zwei Tage lang werden die Paare von Kopf bis Fuss auf Liebe eingestellt. Frische Rosenblätter schmücken Bett und Boden. Romantischer Kuschelrock säuselt aus der CD-Anlage. Ein viergängiges aphrodisierendes Menü soll am Abend die Lust im Gaumen kitzeln. Zum Dessert werden die Turteltäubchen wieder zurück ins Liebesnest gebeten...
Fabrice Müller
Mehr Deutsche als Italiener in Zürich
Im Kanton Zürich haben Ende 2007 rund 1,3 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner gelebt, 2,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Deutschen bilden erstmals seit dem zweiten Weltkrieg die grösste ausländische Bevölkerungsgruppe.
Dies bedeutet einen Rekordzuwachs, wie das Statistische Amt des Kantons Zürich am Dienstag mitteilte.
400 Meter unter Tag
Romantisch ist es nicht nur in den Bergen, auch unter der Erde - genauer gesagt 400 Meter unter Tag - sind Amors Pfeile noch wirksam. Das Salzbergwerk von Bex - ein labyrinthartiges Gewirr von Stollen und Schächten, von Treppen und oft gigantischen Sälen - erstreckt sich über eine Länge von fast 50 Kilometern. Zu Fuss und mit einem Bähnli kann das drei Jahrhunderte alte Bergwerk besichtigt werden. Im grossen unterirdischen Restaurant "Augberge du Bouillet" mit seinem Festsaal erreicht schliesslich eine ganz besondere Hochzeitsfeier ihren Höhepunkt. Zu einem unvergesslichen Erlebnis wird sicher auch das Hochzeitsfest auf dem Aareinseli bei Nennigkofen SO. Die zehn Hektaren grosse Insel ist nur mit einer handbetriebenen Fähre erreichbar. Auf dem kleinen Bauernhof können von Mai bis Ende September Apéros oder auch Festessen organisiert werden. Zu einer wild romantischen Hochzeitsnacht verspricht dabei das Angebot "Schlaf im Stroh" zu werden.
Tafelrunde im (Liebes-)Schloss
Der Traum von einer Hochzeit im Märchenschloss wird auch in der Schweiz wahr. Zum Beispiel im Hotel Château Gütsch oberhalb von Luzern. Rund 60 Hochzeiten werden im Schlosshotel zwischen Mai und Oktober gefeiert. Hier wird der Champagner mit dem Säbel geöffnet, und beim Anschneiden der Hochzeitstorte geht ein "Indoor-Feuerwerk" los. Bei Anton Zollinger aus Arni gibt’s sogar eine 2 Meter-Riesentorte mit Feuerwerk und Tortengirl oder Tortenboy. Für richtige Tafelstimmung sorgt die Gauklergruppe Pajazzo aus Niedererlinsbach. Die Hochzeitsgesellschaft verbringt den Abend an der Tafelrunde von König Friedrich, zusammen mit dem Hofnarren und anderen skurrilen Schlossbewohnern.
Weniger Spektakel, dafür um so mehr Romantik erwartet die Hochzeitsgesellschaft im Wasserschloss Hagenwil bei Amriswil TG. Über eine Zugbrücke erreicht man das Schmuckstück mit Schlosskapelle und Rittersälen. Der Wein stammt aus dem hauseigenen Rebberg. Der Chef und Schlossherr steht persönlich am Herd.
Auf ein erotisches Wochenende zu zweit dürfen sich frisch Vermählte im (Liebes-)Hotel Stella in Interlaken freuen. Eine Nacht und zwei Tage lang werden die Paare von Kopf bis Fuss auf Liebe eingestellt. Frische Rosenblätter schmücken Bett und Boden. Romantischer Kuschelrock säuselt aus der CD-Anlage. Ein viergängiges aphrodisierendes Menü soll am Abend die Lust im Gaumen kitzeln. Zum Dessert werden die Turteltäubchen wieder zurück ins Liebesnest gebeten...
Fabrice Müller
Mehr Deutsche als Italiener in Zürich
Im Kanton Zürich haben Ende 2007 rund 1,3 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner gelebt, 2,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Deutschen bilden erstmals seit dem zweiten Weltkrieg die grösste ausländische Bevölkerungsgruppe.
Dies bedeutet einen Rekordzuwachs, wie das Statistische Amt des Kantons Zürich am Dienstag mitteilte.
Das Bevölkerungswachstum sei vor allem auf eine verstärkte Zuwanderung zurückzuführen, grösstenteils aus dem europäischen Raum. 40 Prozent der zugewanderten Personen stammen aus Deutschland.
Die Deutschen bilden erstmals seit den 1940er Jahren die grösste ausländische Bevölkerungsgruppe im Kanton Zürich. Mit einem Anteil von 19 Prozent haben sie 2007 die Italienerinnen und Italiener (17 Prozent) überholt. An dritter Stelle stehen die serbischen Staatsangehörigen mit einem Anteil von 16 Prozent.
Der Ausländeranteil im Kanton stieg auf 22,5 Prozent. Dies sind 0,9 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.
Überdurchschnittliches Wachstum in Stadt Zürich
Laut den provisorischen Ergebnissen der kantonalen Bevölkerungserhebung 2007 zählte der Kanton Zürich Ende Jahr 1 300 545 Einwohnerinnen und Einwohner. Rund die Hälfte des Zuwachses von 26 000 Personen entfällt auf die Zentren Zürich, Winterthur und Wetzikon. Einen vergleichbaren Bevölkerungsanstieg gab es laut Mitteilung letztmals zu Beginn der 1960er Jahre.
Aussergewöhnlich stark gewachsen ist die Bevölkerung in der Stadt Zürich, nämlich um über 10 000 Personen (2,9 Prozent) auf 354 308 Einwohnerinnen und Einwohner. Die rege Wohnbautätigkeit und die grosse Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften hätten dieses überdurchschnittliche Wachsum ermöglicht, heisst es in der Mitteilung des Statistischen Amtes.
In absoluten Zahlen an zweiter Stelle steht die Region Glattal mit einer Zunahme um 3400 Personen. Stark zugelegt haben hier vor allem die Gemeiden Bassersdorf, Opfikon, Dübendorf und Volketswil. Bassersdorf hat erstmals die Marke von 10 000 Einwohnerinnen und Einwohnern überschritten und wurde zur 27. Stadt des Kantons Zürich.
Weniger Reformierte und Katholische
Die Zürcher Bevölkerung war Ende 2007 zu 37 Prozent evangelisch- reformiert und zu 29 Prozent römisch-katholisch. 34 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner haben eine andere oder gar keine Konfession.
Im Vergleich zum Vorjahr haben die zwei grossen Landeskirchen erneut Mitglieder verloren. 60 Prozent aller Gemeinden haben weniger reformierte Kirchenmitglieder ausgewiesen als im Vorjahr. Bei den römisch-katholischen waren es etwas über 30 Prozent.
Überregionale Kirchen-Websites
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Gemeinsame Seite der verschiedenen Kirchen der Schweiz: http://www.kirchen.chÂ
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Hauptseite der Evangelisch-reformierten Kirchen der Schweiz: http://www.ref.chÂ
Â
Überblick über die Kantonalkirchen, Kirchgemeinden und kirchlichen Organisationen mit Links zu den einzelnen Seiten: http://www.ref.ch/links/kantone.htmlÂ
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Gemeinschafts-Website der ev.-ref. und röm.-kath. Kirchgemeinden der Stadt Zürich: http://www.stadtzuerich.ref.chÂ
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Offene Kirche Schweiz
Gemeinsame Seite der verschiedenen Kirchen der Schweiz: http://www.kirchen.ch Â
Hauptseite der Evangelisch-reformierten Kirchen der Schweiz: http://www.ref.ch Â
Überblick über die Kantonalkirchen, Kirchgemeinden und kirchlichen Organisationen mit Links zu den einzelnen Seiten: http://www.ref.ch/links/kantone.html Â
Gemeinschafts-Website der ev.-ref. und röm.-kath. Kirchgemeinden der Stadt Zürich: http://www.stadtzuerich.ref.ch Â
Offene Kirche SchweizInternetseiten von verwandten Organisationen
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Internetseite der City-Kirche Bernhttp://www.city-kirche-bern.chÂ
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Internetseite der offene Kirche Elisabethenhttp://www.offenekirche.ch/basel.aspÂ
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Internetseite der offene Kirche St. Leonhardhttp://www.okl.ch
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 Der Inhalt:
Zuerst ärgert sich der Mönch über die ausgelassene
Stimmung im Festsaal - er weiss ja nicht, was hier gefeiert wird.
Doch dann erkennt er das Brautpaar und realisiert:
Hier findet eine Hochzeit statt.
Nun ist er voll des Lobes für das Brautpaar, kann es
sich aber nicht verkneifen, den beiden einige Tipps
mit auf den Weg zu geben. Dauer ca. 15 Minuten.
 Der Inhalt:
Zuerst ärgert sich der Mönch über die ausgelassene
Stimmung im Festsaal - er weiss ja nicht, was hier gefeiert wird.
Doch dann erkennt er das Brautpaar und realisiert:
Hier findet eine Hochzeit statt.
Nun ist er voll des Lobes für das Brautpaar, kann es
sich aber nicht verkneifen, den beiden einige Tipps
mit auf den Weg zu geben. Dauer ca. 15 Minuten.
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Schenken Sie dem Brautpaar den Mönch zur Hochzeit.
Anfragen/Buchungen über E-Mail oder Telefon 044 884 72 21
Richard Biaggi, In Bächlere 6, CH-8108 Dällikon
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. • www.hochzeits-moench.ch
Schenken Sie dem Brautpaar den Mönch zur Hochzeit.
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Richard Biaggi, In Bächlere 6, CH-8108 Dällikon
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. • www.hochzeits-moench.ch
International
Auch in Thailand ist Zeit offenbar teuer, weshalb Eheschliessungen zwischen Thais und Ausländern
am Valentinstag gleich gruppenweise stattfinden. Das ist an sich nicht so tragisch, schade ist nur, wenn
dann auf der goldenen Hochzeitsurkunde nicht einmal das eigene Foto drauf ist. (Keystone)

Jawort im Eis!
SHIMUKAPPU (Japan) – Die unterkühlte Braut, die sich traut:
Ein japanisches Liebespaar gab sich in einer Kirche aus Eis das Jawort.
Ein japanisches Liebespaar gab sich in einer Kirche aus Eis das Jawort.
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 Die einen schliessen den Bund fürs Leben unter Wasser, andere während eines Fallschirmsprungs. Und wieder andere machens «on the rocks» – so wie das japanische Paar, das gestern in der Eiskapelle des «Alpha Resort Tomamu» auf Hokkaido vor den Altar trat. Vor den beiden wagten dieses Jahr übrigens schon 16 andere Paare am gleichen frostigen Ort den grossen Schritt.
Ehemann zu 124'000 Rosen verurteiltÂ

TEHERAN. Ein geiziger Ehemann im Iran ist von einem Gericht verdonnert worden, seiner Angetrauten mehr als 120 000 rote Rosen zu kaufen.
 Schahin solle seiner Frau Hengameh 124 000 Rosen im Wert von umgerechnet über 200 000 Franken kaufen, entschied das Gericht laut einem Bericht der Zeitung «Etemad» vom Montag. Hengameh hatte bei dem Prozess das iranische Gesetz genutzt, wonach eine Frau während ihrer Ehe die Auszahlung ihrer Mitgift durchsetzen kann.
«Ein Geizhals»
Sie wolle damit ihren Gatten für seinen Geiz während ihrer zehnjährigen Ehe bestrafen, sagte sie dem Bericht zufolge. «Wenn wir ins Restaurant gehen, will er nicht einmal meinen Kaffee bezahlen», klagte sie.
Schahin zeigte wenig Begeisterung darüber, dass er seine Frau künftig auf Rosen betten soll. «Diesen Einfall haben ihr ihre Milliardär-Freunde in den Kopf gesetzt», sagte er dem Bericht zufolge. Er könne die Strafe nur mit fünf Rosen pro Tag abstottern.
Damit er sich nicht vor seiner Strafe drückt, beschlagnahmte das Gericht bis zur Begleichung der Schuld eine Wohnung Shahins im Wert von umgerechnet 66 000 Franken. (SDA)
Mann weg -Â Party total!
RIAD – In Saudi-Arabien feiern immer mehr Frauen ein ganz spezielles Fest: ihre Scheidung!
Mit einem grossen Fest für weibliche Freunde und Verwandte feiern saudische Frauen die endgültige Trennung vom Mann. Diesen Trend beschrieb die saudische Zeitung «Al-Riyadh».
Mit einem grossen Fest für weibliche Freunde und Verwandte feiern saudische Frauen die endgültige Trennung vom Mann. Diesen Trend beschrieb die saudische Zeitung «Al-Riyadh».
So mieten einige Frauen ganze Festsäle, in denen sonst Hochzeiten stattfinden. «Ich habe für meine Feier 100 Einladungskarten drucken lassen», zitierte das Blatt heute eine 29-jährige Frau. Sie habe mit dem Fest nach einem dreijährigen Scheidungsprozess ihre Freude darüber ausdrücken wollen, dass sie ihren Mann endlich losgeworden sei.
Die 24 Jahre alte Nawwaf Abdullah sagte der Zeitung, ihre Ehe sei ein solcher Alptraum gewesen, dass sie ihre Erleichterung über die Scheidung unbedingt mit ihren Bekannten habe teilen wollen. «Ich habe auch deshalb die Feier organisiert, weil ich zeigen wollte, dass es mir gut geht, dass ich mich noch jung und schön fühle und kein Mitleid brauche», sagte sie.
In Saudi-Arabien werden die Ehen in der Regel von den Eltern arrangiert. Die Scheidungsrate stieg innerhalb der letzten fünf Jahre von 19 auf 35 Prozent. Männer dürfen in Saudi-Arabien bis zu vier Ehefrauen gleichzeitig haben.
Für Frauen ist es im islamischen Königreich Saudi-Arabien viel schwieriger als für Männer, sich scheiden zu lassen. Sie haben nach einer Scheidung oft bürokratische Probleme, weil ihnen der «männliche Vormund» fehlt. Viele von ihnen ziehen deshalb wieder bei den Eltern ein.

Mädchen mit Hund verheiratet
Um ein böses Omen abzuwenden, musste in Indien ein siebenjähriges Mädchen auf Geheiss der Stammesältesten heiraten. «Ehemann» war ein Hund.
Das Mädchen mit Namen Pushpa hat einen verwachsenen Zahn, was im ostindischen Bundesstaat Jharkand als böses Vorzeichen gilt. Um Ungemach von ihrer Familie abzuwenden, blieb der kleinen Pushpa auf den Rat der Stammesältesten hin nichts anderes übrig, als einen streunenden Hund zu ehelichen, wie die Website 24.com berichtet. Die Hochzeit, an der am letzten Dienstag mehr als hundert Gäste teilnahmen, sollte das Schicksal für die Familie gnädig stimmen.
Um ein böses Omen abzuwenden, musste in Indien ein siebenjähriges Mädchen auf Geheiss der Stammesältesten heiraten. «Ehemann» war ein Hund.
Das Mädchen mit Namen Pushpa hat einen verwachsenen Zahn, was im ostindischen Bundesstaat Jharkand als böses Vorzeichen gilt. Um Ungemach von ihrer Familie abzuwenden, blieb der kleinen Pushpa auf den Rat der Stammesältesten hin nichts anderes übrig, als einen streunenden Hund zu ehelichen, wie die Website 24.com berichtet. Die Hochzeit, an der am letzten Dienstag mehr als hundert Gäste teilnahmen, sollte das Schicksal für die Familie gnädig stimmen.
Spätere Ehe kein Problem
Derartige Verbindungen zwischen Mensch und Tier — beispielsweise Schlangen oder Hunden – sind in Ostindien nicht ungewöhnlich. So berichtete der britische TV-Sender BBC schon 2003 von einer solchen Ehe eines neunjährigen Mädchens mit einem Hund.
Diese Rituale dienen dazu, einen Bann zu lösen oder böse Geister zu vertreiben. In dem Dorf, in dem die kleine Pushpa verheiratet wurde, seien in den letzten Tagen nicht weniger als neun solche Ehen geschlossen worden.
Diese Rituale dienen dazu, einen Bann zu lösen oder böse Geister zu vertreiben. In dem Dorf, in dem die kleine Pushpa verheiratet wurde, seien in den letzten Tagen nicht weniger als neun solche Ehen geschlossen worden.
Pushpa werde später trotz ihrer Ehe mit einem Hund problemlos einen Mann heiraten können, sagten die Dorfbewohner. Sie müsse sich dazu nicht einmal von dem Hund scheiden lassen.
 
Ansturm aufs «Dorf der Liebe»
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BANGKOK. Am Valentinstag haben über 200 Paare im Bangkoker Stadtteil Bang Rak Schlange gestanden, um sich das Ja- Wort zu geben.
 Bang Rak bedeutet auf thailändisch «Dorf der Liebe» und ist deshalb ein besonders beliebter Ort für Hochzeiten.
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BANGKOK. Am Valentinstag haben über 200 Paare im Bangkoker Stadtteil Bang Rak Schlange gestanden, um sich das Ja- Wort zu geben.
 Bang Rak bedeutet auf thailändisch «Dorf der Liebe» und ist deshalb ein besonders beliebter Ort für Hochzeiten.
Die thailändischen Behörden richteten deshalb extra ein Standesamt in einem Hotel ein, wo sich die Heiratswilligen trauen lassen konnten. Das kleine Büro, das üblicherweise für die Hochzeiten genutzt werde, sei für den grossen Andrang zu klein, erklärte der Beamte Somsak Boonsughth.
Seinen Angaben zufolge vergrösserte sich die Menge der wartenden Paare in Bang Rak stetig. Insgesamt erwartete Somsak rund 600 Hochzeitspaare für den Valentinstag im kleinen Bangkoker Stadtteil.
In Thailand machten am Valentinstag aber nicht nur die Standesbeamten Überstunden. Auch die Polizei ging mit Extra- Einheiten auf Streife, um Teenager an sexuellen Kontakten zu hindern.

Die frisch Verheirateten zeigen ihre Urkunde.
Blumen auf der Speisekarte
«Ich ess Blumen», sangen die Ärzte einst, und machten sich über Vegetarier lustig. Doch im chinesischen Wuhan gilt der Verzerr von Lilien, Kirschblüten oder Chrysanthemen als der letzte Schrei. Auch Orchideen und Rosen stehen regelmässig auf der Speisekarte – und nach Hochzeiten oder Begräbnissen gibts jeweils eine Happy-Hour. (Reuters)
«Ich ess Blumen», sangen die Ärzte einst, und machten sich über Vegetarier lustig. Doch im chinesischen Wuhan gilt der Verzerr von Lilien, Kirschblüten oder Chrysanthemen als der letzte Schrei. Auch Orchideen und Rosen stehen regelmässig auf der Speisekarte – und nach Hochzeiten oder Begräbnissen gibts jeweils eine Happy-Hour. (Reuters)

Winiger: Keinen Hochzeits-Stress
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ZÜRICH. Melanie Winiger und Stress wollen auf eine pompöse Hochzeit verzichten. Sie feiern lieber in kleinem Rahmen.
«Die beiden heiraten im kleinen und privaten Rahmen», sagt Lea Rindlisbacher, Managerin der Schauspielerin gegenüber «heute».
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ZÜRICH. Melanie Winiger und Stress wollen auf eine pompöse Hochzeit verzichten. Sie feiern lieber in kleinem Rahmen.
«Die beiden heiraten im kleinen und privaten Rahmen», sagt Lea Rindlisbacher, Managerin der Schauspielerin gegenüber «heute».
Der Westschweizer Rapper Stress hielt letzten Oktober um die Hand der Ex-Miss an. Sie wollen 2008 heiraten, Genaueres verraten sie aber nicht.

Eingetragene Partnerschaften!
Im Jahr 2007 waren es nämlich nur gerade 2003 eingetragene Partnerschaften. Dem gegenüber stehen 40´000 Hetero-Heiraten! Vor allem Lesben nutzen die Möglichkeit wenig: Sie machen nur gerade einen Viertel der eingetragenen Partnerschaften aus.
Ein naheliegender Grund könnte der Chef und die Arbeitskollegen sein. Denn: Wer sich eintragen lässt, muss seinen neuen Zivilstand dem Arbeitgeber melden – wie alle verheirateten Personen.
Sowieso schon benachteiligt in der männlichen Arbeitswelt, sähen die Lesben in der eingetragenen Partnerschaft ein zusätzliches Hindernis, sagt Sylvie Berrut, Westschweizer Sekretärin der Lesbenorganisation LOS.
Für Lesben sei die Regelung von Nachfolge- oder Erbfragen zudem weniger wichtig, zumal Frauen weniger verdienten als Männer.
Homosexualität habe während Jahrhunderten als Sünde gegolten, und für gewisse Menschen sei dies auch heute noch so, sagt der Westschweizer Sekretär der Schwulenorganisation Pink Cross, Jean-Paul Guisan. Ausdrücke wie «Schwuchtel» oder «Arschficker» seien auf den Schulhöfen noch immer die geläufigsten Beleidigungen für einen Mann, unterstreicht der.
Ein weiterer Grund für die harzige Bereitschaft sich eintragen zu lassen, könnte der finanzielle Hintergrund sein: Die eingetragene Partnerschaft ist, wie die Heirat, auch aus Steuergründen nicht unbedingt attraktiv
ZÜRICH – Der Kanton Zürich hat im letzten Jahr 702 Partnerschaften eingetragen. Das entspricht einem Drittel aller registrierten Partnerschaften. Bereits 2003 konnten sich im Kanton Zürich homosexuelle Paare eintragen lassen. Die hohe Zahl der registrierten Partnerschaften lässt sich mit der Ausstrahlung der Zwingli-Stadt auf Homosexuelle erklären. «Die Anonymität der grössten Stadt der Schweiz zieht viele Lesben und Schwule an, weil sie sich hier freier als auf dem Land fühlen», sagt Moël Volken, Generalsekretär von Pink Cross. Die Mehrheit der Pink-Cross-Mitglieder lebe in der Stadt Zürich. Der Anteil Homosexueller werde dort auf etwa auf 10 bis 15 Prozent geschätzt. (SDA)
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